Die Landgartenküche. Unsere Philosophie.

Oma Adele

Eigentlich fing alles mit den großen Garten unserer Oma Adele an. In ihrem Garten hegte und pflegte sie Gemüse, Obst, Kartoffeln, Kräuter und einige Obstbäume, und je nach Jahreszeit verwertete sie alles zu wunderbaren Köstlichkeiten.

Im Keller stapelten sich die Einmachgläser und Flaschen. Sie verbrachte viel Zeit mit einmachen und trocknen.

In großen Beeten wuchsen Karotten, Kohl, Kohlrabi, Rettiche, Kartoffeln, an hohen Stangen hingen Bohnen und Erbsen.

Es gab Tomatenstauden und Salatbeete. Ganz hinten im Garten, vollkommen ungestört, am Kompost, wuchsen Kürbisse zu mächtiger Größe heran. An wuchtigen Bäumen reiften Äpfel, Birnen und Kirschen, die ein leckeres Kompott oder süße Kuchen abgaben. Aus Erdbeeren wurde eine wunderbare Marmelade gekocht. Aus den Stachelbeeren und Johannisbeeren entstanden Säfte und Kompotte. Aus den Kräutern mischte sie Tees, trocknete die im großen Dachboden und setzte Liköre im Glasballons mit Alkohol an, sogar ein eigenes Bier wurde nach Hausrezept gebraut. Äpfel, auch noch so kleine, gaben einen goldenen Saft, der noch warm aus dem Entsafter am besten schmeckte. Kraut vergor sie zu köstlichem Sauerkraut. Aus Obst fertigte sie die feinsten Kuchen und süße Aufläufe. Wie z. B. den Allgäuer Scheiterhaufen mit Äpfeln und Semmeln. Oder ihren berühmten gedeckten Apfelkuchen.

Es duftete im ganzen Haus, wenn sie zu kochen, backen oder einmachen begann. Am alten, großen Holzherd stand sie da, in ihrer weißen Schürze und kreierte ihre wunderbaren Köstlichkeiten. Damals entstanden ihre Rezepte auch aus Sparsamkeit, die Dinge zu verwerten, die im Garten wuchsen, denn einen Supermarkt um die Ecke, der tagtäglich alle Dinge der ganzen Welt bot, gab es nicht.

Man ging einfach in den Keller und holte sich ein eingemachtes Glas herauf. Die Rezepte schrieb sie auf alte Briefumschläge, Verpackungsmaterial oder Mehltüten.

Fast jeden Tag verbrachte sie in ihrem Garten, zog neben den Sämlingen auch vielerlei Blumen, um ihr Haus und ihr Geschäft zu dekorieren. Sie rührte Salben und mischte Tinkturen aus Kräutern, Gewürzen und Blüten nach alten Rezepten. Dieses Wissen gab sie uns weiter und nicht nur das, denn um Lebensmittel liebevoll zu verwerten, gehört auch der Respekt vor der Natur und der Schöpfung dazu.

Wir kochen alles in kleinen Mengen ein und unsere Hauptzutat ist Liebe. Liebe zu den Lebensmitteln, die wir in den Händen halten, genauso wie es schon unsere Oma Adele machte. Wir kochen und backen ohne Zusatzstoffe, ohne Füllstoffe und ohne chemische Hilfsmittel, so wie zu Großmutters Zeiten.

Unsere Marmeladen enthalten 67 % Fruchtanteil und müssen deshalb nach dem Öffnen in den Kühlschrank.

Unser Gemüse enthalten keine Konservierungs- oder Zusatzstoffe. Farbstoffe, Füllmittel und Aromastoffe lassen wir weg.

Liköre lassen wir viel Ruhe zum reifen, mache lagern 12 Monate in unserem Naturkeller.

Die Sirupe und Liköre sind nicht mit Zusatzstoff gereinigt und enthalten Schwebstoffe. Deshalb einfach mal kurz aufschütteln. Den Sirup nach dem Öffnen in den Kühlschrank stellen.

Unsere Kräuter wachsen fast alle in unserem Biogarten, oder wir suchen sie auf ungedüngten Bergwiesen oder beziehen sie in Bioqualität. Die Salze kommen hier aus den Bergen.

Zum zubereiten aller Speisen und Getränke benützen wir Granderwasser.

Unsere Etiketten beschriften wir selber, und so kann das eine oder andere auch mal schief sein. So ist das eben bei Handarbeit.

Eigentlich machen wir es gar nicht so anders, wie es unsere Oma Adele gemacht hat.

Für gute Dinge braucht man eben oft nur ein paar gute Zutaten und Liebe, sie zuzubereiten. Lassen Sie es sich schmecken.

Alles mit Liebe handgemacht.
Die Landgartenküche.

Oma Adele

Ladencafé „Im Landgarten“
Steffi Kiefer
Kreuzweg 18
87645 Schwangau

Tel. 08362 9309680
E-Mail: info@landurlaub-schwangau.de

Ferienhaus Kiefer · Kreuzweg 16 · 87645 Schwangau · Tel. 08362 8705